Ein 6-2-Sieg, der eine lange Serie krönt
Lazio war am Dienstag im Mapei Stadium zu Gast und gewann 6-2 bei Sassuolo, berichtet [1]. Es war ihr achter Sieg in neun Serie-A-Spielen. Der einzige Makel in dieser Serie war ein 2-2 zu Hause gegen Milan. Die Tore erzielten Taylor, Isaksen, Noslin und ein Doppelpack von Mattia Zaccagni, der auch am Spielaufbau beteiligt war.
Das Spiel kippte früh. Sassuolo musste in der 31. Minute nach Thorstvedts Foul an Zaccagni mit zehn Mann weitermachen, und Lazio hatte die Überzahl, um das auszunutzen. Das Ergebnis verlängerte eine Serie, die in den Aufzeichnungen von predict.game so aussieht: 6-2 bei Sassuolo, 2-1 zu Hause gegen Parma, 3-0 bei Juventus, 3-1 zu Hause gegen Monza und 2-0 bei Venezia. Das sind fünf Ligasiege in Folge mit 16 erzielten und nur vier kassierten Toren.
Insgesamt hat Lazio nach neun Spielen 25 Punkte, mit 22 erzielten und 7 kassierten Toren. Unsere Tabelle führt sie auf Platz zwei. [2] sieht sie mit Inter gleichauf an der Spitze mit denselben 25 Punkten. Die Entscheidung über den Platz an der Spitze fällt damit über den Tiebreak und nicht über die Ergebnisse.
Tore von überall
Das ungewöhnlichste Merkmal von Lazios Start ist, wie breit sich die Torgefahr verteilt. Laut Football Italia stammen ihre 22 Ligatore von 12 verschiedenen Torschützen. Nur Barcelona hat in Europas Top-Ligen mehr. Wenige Teams schaffen diese Streuung, und sie bedeutet, dass Gegner nicht planen können, nur einen Spieler auszuschalten.
Tijjani Noslin führt die Liste mit vier Toren an. Gustav Isaksen und Davide Frattesi haben jeweils drei. Zaccagnis zwei Treffer in Sassuolo bringen ihn erneut auf den Torschützenzettel, und Taylor traf in diesem Spiel ebenfalls. Die Tore verteilen sich auf Außenspieler, Mittelfeldspieler und die Angriffsreihe und laufen nicht über einen einzigen Mittelstürmer.
Das wirkt in beide Richtungen. Es ist ein Zeichen für einen gut eingespielten Angriff, der vielen Spielern Chancen schafft, und es schützt Lazio, wenn ein Torschütze einmal fehlt. Ein Team, das aus so vielen Quellen trifft, ist aber auch schwerer zu lesen. Die Eingabedaten enthalten keine Verletzungs- oder Aufstellungsmeldungen, daher können wir nicht sagen, wer gegen Cagliari beginnt. Das Muster deutet darauf hin, dass Tore – wer auch immer spielt – aus mehreren Richtungen kommen können.
Frattesi und der Gattuso-Effekt
Der Start hat viele überrascht, und [3] hat das festgehalten, als Frattesi im italienischen Trainingszentrum Coverciano sprach. Lazio hatte nach fünf Spieltagen 13 Punkte, gleichauf mit Inter und Roma, obwohl die Saison Mitte August mit einem Pokal-Aus gegen den Serie-B-Klub Mantova schlecht begonnen hatte.
Frattesi hat in fünf Ligaspielen drei Tore erzielt. Er sagt, ein Wiedersehen mit Gennaro Gattuso bei Lazio sei ein wesentlicher Grund für seinen Sommerwechsel gewesen. Das ist die Sicht des Spielers und keine taktische Analyse, passt aber zu den Ergebnissen: Ein Kader hat sich schnell hinter seinem Trainer versammelt.
Der Kontrast zum August hilft einzuschätzen, wie viel man aus dieser Serie herauslesen sollte. Eine Pokalniederlage gegen einen unterklassigen Gegner würde normalerweise Zweifel an einer Mannschaft wecken. Seitdem hat Lazio kein Ligaspiel verloren, auswärts bei Juventus 3-0 gewonnen und in Sassuolo sechs Tore erzielt. Das frühe Pokal-Aus bedeutet außerdem weniger Spiele, die es zu koordinieren gilt, auch wenn die Eingabe nicht sagt, ob Lazio andere Wettbewerbe zu bewältigen hat.
Was es bedeutet
Lazio stehen mit 25 Punkten aus neun Spielen auf Platz zwei der Serie A, mit einer Bilanz von S8 U1 N0 und einer Tordifferenz von +15 (22 erzielt, 7 kassiert). Die fünf jüngsten Ergebnisse sind allesamt Siege, und die Form zeigt eine Mannschaft, die großzügig trifft und selten mehr als ein Gegentor pro Spiel hinnimmt. Nur das 2-2 gegen Milan hat Punkte gekostet.
Die nächste Frage ist das Heimspiel gegen Cagliari am 1. November. Nach einem 6-2-Sieg wird erwartet, dass Lazio im Olimpico weitermacht. Der Haupttest ist, ob sie gegen einen Gegner weiter treffen können, der sich womöglich tiefer zurückzieht, als Sassuolo es mit zehn Mann tat. Die Streuung auf zwölf Torschützen deutet darauf hin, dass mehrere Spieler Antworten haben, und Noslins vier Tore geben ihnen einen Bezugspunkt vorne.
Die Prognose der Seite für Lazio – Cagliari wird 24 Stunden vor Anpfiff gesperrt und nach dem Spiel öffentlich ausgewertet. Bis dahin weisen die Daten in eine Richtung, aber neun Spiele sind eine kleine Stichprobe, und das Sassuolo-Ergebnis wurde insbesondere durch eine frühe Rote Karte begünstigt.
Quellen
- The Guardian: High-flying Lazio’s thrashing of Sassuolo marked by Mussolini’s first Serie A goal | Nicky Bandini theguardian.com ↩
- Football Italia: Only Barcelona have more goalscorers than Lazio in Europe’s top leagues football-italia.net ↩
- Football Italia: Frattesi and Gattuso from Italy’s World Cup disappointment to Lazio surprise football-italia.net ↩