Ein perfekter Start endet im denkbar schlechtesten Moment
Barcelonas ungeschlagene Serie in der LaLiga 2026-27 ist vorbei. Real Madrid gewann das erste Clásico der Saison 2-1 im Camp Nou, laut [1], die den Siegtreffer außerdem als spätes Tor beschreibt. Das Ergebnis beendete eine Serie von neun LaLiga-Siegen zum Saisonauftakt, wie [2] berichtete.
Sky Sports schreibt Kylian Mbappé beide Tore von Real Madrid zu, während die Zusammenfassung der BBC nur bestätigt, dass er im Spiel getroffen hat. So oder so war der Stürmer die entscheidende Figur für die Gäste. Für eine Barcelona-Mannschaft, die bis dahin jedes Ligaspiel gewonnen hatte, war es eine scharfe Erinnerung daran, dass zwischen einem makellosen Start und der ersten Niederlage manchmal nur ein einziger später Moment liegt.
Der Kontext macht die Niederlage noch bitterer. Sie fiel daheim, gegen den Gegner, an dem sich Barcelona messen lassen muss, und sie folgte nur fünf Tage nach einer Champions-League-Niederlage in Paris. Nichts in den verifizierten Fakten deutet auf einen Zusammenbruch hin, doch das Clásico hat das Problem offengelegt, auf das die Schlagzeile von Sky Sports anspielt, auch wenn der Input nicht genau benennt, worum es dabei geht.
Flicks Reaktion: Ruhe, dann zurück an die Arbeit
Die unmittelbare Reaktion fällt besonnen aus. [3] berichtet, dass Hansi Flick der Mannschaft den Montag freigegeben hat und die Spieler erst am Mittwoch wieder trainieren. Nach zwei Niederlagen innerhalb von fünf Tagen, mit einer langen Reise nach Paris dazwischen, ist eine Erholungspause eine vernünftige Entscheidung und kein Alarmzeichen.
Marca weist außerdem darauf hin, dass die Spieler nach der Niederlage Botschaften der Einheit und Entschlossenheit veröffentlicht haben. Diese Posts sind öffentliche Stellungnahmen und keine Belege dafür, was in der Kabine gesagt wird. Sie sollten daher als Tonlage gelesen werden, nicht als taktische Lösung. Dennoch ist die Betonung des Zusammenhalts bemerkenswert für eine Gruppe, die in dieser Saison bisher wenig Anlass hatte, sich zu verteidigen.
Bei den Verletzten berichtet dieselbe Meldung, dass Eric García das Clásico verletzungsbedingt verpasst hat. Der Input stuft diese Angabe nur mit mittlerer Zuverlässigkeit ein und nennt keinen Zeitplan für seine Rückkehr. Daher ist unklar, ob er gegen Alavés zur Verfügung steht. Die Trainingseinheit am Mittwoch wird der erste echte Hinweis darauf sein, wer für das Wochenende fit ist.
Zwei Niederlagen, aber eine starke Bilanz
Die jüngsten Ergebnisse erzählen eine gemischte Geschichte. Barcelona besiegte Getafe am 10. Oktober daheim 3-0, gewann am 13. Oktober auswärts 4-1 bei Galatasaray in der Champions League und siegte am 17. Oktober 5-2 bei Real Betis. Es folgten die 4-2-Niederlage bei Paris Saint-Germain am 20. Oktober und die 2-1-Niederlage im Clásico am 25. Oktober.
In diesen fünf Spielen erzielte Barcelona 15 Tore, im Schnitt drei pro Partie, kassierte aber neun. Das Problem ist nicht der Angriff. Die beiden Niederlagen und der Sieg in Betis hatten alle Gegner gemeinsam, die mindestens zweimal trafen. Das ist ein Muster, das man im Auge behalten sollte, auch wenn das Spiel in Betis gewonnen wurde.
Die Bilanz der gesamten Saison bleibt stark. In zehn Ligaspielen hat Barcelona 40 Tore erzielt und 11 kassiert, was einer Tordifferenz von plus 29 entspricht. Eine Niederlage in zehn Spielen nach neun Siegen in Folge ist kaum eine Krise. Die Frage ist, ob die defensive Nachlässigkeit der letzten Woche ein kurzer Ausrutscher ist oder der Beginn eines Trends.
Was das bedeutet
Barcelona steht mit 27 Punkten aus zehn Spielen weiterhin an der Spitze der La Liga, mit neun Siegen, keinem Unentschieden und einer Niederlage. Die Clásico-Niederlage hat sie die makellose Bilanz gekostet, nicht die Tabellenführung. Die Zahlen zeigen eine Mannschaft, die den größten Teil der Saison dominiert hat: 40 erzielte und 11 kassierte Tore.
Die Formkurve ist der vorsichtigere Teil. Zwei Niederlagen in Folge in verschiedenen Wettbewerben, mit neun Gegentreffern in den letzten fünf Spielen, deuten darauf hin, dass der Spielraum in der Defensive enger ist, als die Tabelle vermuten lässt. Wie die Mannschaft reagiert, sagt mehr aus als das Clásico-Ergebnis selbst.
Das nächste Spiel ist Barcelona gegen Alavés in der La Liga am 31. Oktober. Es verlangt nach einer sauberen Reaktion nach der Ruhewoche, einer kontrollierten Heimleistung und idealerweise einem Spiel, in dem die Abwehr nicht so gefordert wird wie gegen Madrid und Paris. Die Prognose der Seite für dieses Spiel wird 24 Stunden vor dem Anpfiff gesperrt. Jede Vorhersage spiegelt daher die bis dahin verfügbaren Informationen zur Mannschaft wider, einschließlich García’s Status.