Ein kontrollierter Sieg gegen Brighton
Liverpool besiegte Brighton am 25. Oktober mit 2-0 in Anfield. Das Ergebnis brachte die Mannschaft auf den vierten Platz der Premier League, laut [1]. Das erste Tor war ein Eigentor von Pascal Gross, und Alexander Isak erzielte das zweite, wie [2] berichtete. Liverpool hielt außerdem die Null, was für eine Mannschaft wichtig ist, die in acht Ligaspielen bereits achtmal getroffen wurde.
Isaks Tor war sein sechstes in der Premier League in dieser Saison, und er kommt auf fast ein Tor pro Spiel. Diese Bilanz ist das deutlichste Zeichen dafür, dass sich der Stürmer eingelebt hat. Sie gibt Liverpool einen verlässlichen Vollstrecker zu einer Zeit, in der die Torausbeute der Mannschaft in der Liga unter Beobachtung steht.
Brighton hatte eigene Probleme. Die Spielerbewertungen vermerkten, dass Ferdi Kadıoğlu früh verletzt ausgewechselt werden musste und Chema Andrés einen Schlag abbekam, was die Ordnung der Gäste durcheinanderbrachte. Liverpool tat, was nötig war: die Führung durch einen Fehler, das zweite Tor durch Qualität und die Partie ohne Aufregung zu Ende bringen.
Eine Siegesserie in zwei Wettbewerben
Der Sieg gegen Brighton war Liverpools vierter in Folge in allen Wettbewerben. Die Serie begann mit einem 6-3-Auswärtssieg bei LASK Linz in der Champions League am 14. Oktober, gefolgt von einem 2-1-Auswärtssieg bei Brentford in der Liga am 17. Oktober. Dann kam ein 4-3-Heimsieg gegen Villarreal in Europa am 20. Oktober und das 2-0 gegen Brighton.
Die Serie folgte unmittelbar auf eine 0-3-Heimniederlage gegen Manchester City am 11. Oktober, die Reaktion ist also entschlossen. Die Ergebnisse in Europa zeigen eine Mannschaft, die frei trifft, aber auch Gegentore kassiert: sechs Gegentreffer in den Spielen gegen LASK und Villarreal. Die Ligaspiele waren enger und kontrollierter.
In der Liga hat Liverpool vier Spiele gewonnen, drei unentschieden gespielt und eines verloren, das sind 15 Punkte. Nur zwei dieser Siege stammen aus den letzten beiden Ligaspielen, daher ist die Serie „vier Siege in Folge“ wettbewerbsübergreifend zu verstehen. Dennoch ist sie ein nützlicher Gradmesser für den Schwung, besonders da alle drei Tage ein neues Spiel ansteht.
Die Torlücke und die Wirtz-Frage
Die größere Geschichte ist der Gegensatz zwischen Liverpools Torausbeute in der Liga und in den übrigen Wettbewerben. [3] berichtete, dass Liverpool in der Premier League durchschnittlich 1.29 Tore pro Spiel erzielt, gegenüber 3.75 in den anderen Wettbewerben, obwohl 10 verschiedene Torschützen eingesetzt wurden und der Kader voller Offensivqualität ist. Genannt wurden Isak, Florian Wirtz, Bradley Barcola, Cody Gakpo, Victor Munoz und Rio Ngumoha als Spieler, die diese Gefahr ausstrahlen.
Trainer Andoni Iraola führt den Unterschied auf die Gegner zurück. Mehr Ligamannschaften, so argumentiert er, verteidigen gegen Liverpool in einem tiefen Block, was es schwerer macht, Räume zu finden als in europäischen Spielen. Das Eigentor gegen Brighton erinnert daran, dass das Knacken organisierter Abwehrreihen neben einem Plan auch etwas Glück braucht.
Zudem gibt es ein Fitnessproblem. Wirtz wurde in der zweiten Halbzeit ausgewechselt, nachdem er wegen eines, wie es hieß, leichten Umknickens am Knöchel behandelt worden war. [1] berichtete, Iraola wolle angesichts des Spielplans im Drei-Tage-Rhythmus sehen, wo der Spieler steht. Der Status dieser Meldung ist nur mäßig gesichert. Man sollte sie daher als ungelöste Sorge behandeln, nicht als bestätigten Ausfall.
Was es bedeutet
Liverpool steht mit 15 Punkten aus acht Spielen auf Platz vier. Das Torverhältnis von plus 3 (11 erzielt, 8 kassiert) zeigt, dass die Mannschaft im Kreis der Top Vier mitspielt, sich aber noch nicht davon abgesetzt hat. Die Form, vier Siege in Folge in allen Wettbewerben, ist ermutigend. Die Ligabilanz ist bescheidener: eine Niederlage gegen Manchester City, danach zwei Siege, und davor drei Unentschieden im bisherigen Saisonverlauf.
Das nächste Spiel ist der bisher härteste Test: Arsenal in der Premier League am 1. November. Es stellt die Frage, ob Liverpool seine Torausbeute aus Europa in Ligaergebnisse gegen einen gut organisierten Gegner umsetzen kann und ob Isaks Form den Angriff tragen kann, falls Wirtz eingeschränkt oder nicht verfügbar ist. Iraolas Rotationsentscheidungen werden wichtig sein, weil der Spielplan wenig Erholungszeit lässt.
Die Vorhersage der Website für dieses Spiel wird 24 Stunden vor Anpfiff gesperrt, sodass sie die neuesten Teamnachrichten berücksichtigt, einschließlich etwaiger Updates zu Wirtz. Bis dahin ist das Bild klar genug: eine stabile Abwehr, ein formstarker Stürmer und eine Torquote in der Liga, die mit der Qualität des Kaders noch nicht mithalten kann.