Renn-Highlights
Max Verstappen lieferte beim Großen Preis von Bahrain in Malaysia eine souveräne Leistung ab und sicherte sich nach einem strategischen Rennen den Sieg. Andrea Kimi Antonelli, der für Mercedes fuhr, belegte einen starken zweiten Platz und setzte seine beeindruckende Saison fort. Lewis Hamilton komplettierte das Podium und brachte seinen Ferrari auf den dritten Platz. Das Rennen wurde von zwei Safety-Car-Einsätzen in den Runden 9 und 45 sowie einer virtuellen Safety-Car-Phase geprägt, was dem Geschehen eine unvorhersehbare Note verlieh. Verstappen fuhr mit einer Zeit von 98,220 Sekunden in Runde 55 auch die schnellste Rennrunde und unterstrich damit sein Tempo. Alle 20 klassifizierten Fahrer beendeten das Rennen, bei dem insgesamt 73 Boxenstopps verzeichnet wurden, wobei der schnellste 27,2 Sekunden und der langsamste 81,4 Sekunden dauerte. Die Bedingungen waren herausfordernd, mit einer Lufttemperatur von 26,5 °C, einer Streckentemperatur von 33,8 °C und Regen, der die Strecke beeinträchtigte. Gabriel Bortoleto erhielt eine Zeitstrafe von 10 Sekunden wegen Verursachens einer Kollision, die er während des Rennens absaß.
Fahrer- und Konstrukteursleistungen
Max Verstappens Sieg festigt die Position von Red Bull weiter, obwohl das Team mit Blick auf ihr Auto für 2027 größere Änderungen plant, die aufgrund von Budgetbeschränkungen nicht am aktuellen Chassis vorgenommen werden können [1]. Teamkollege Isack Hadjar wurde Fünfter und zeigte die verbesserte Form von Red Bull in den letzten Wochenenden. Der zweite Platz von Mercedes-Fahrer Andrea Kimi Antonelli unterstreicht die starke Leistung des Teams, insbesondere nachdem es im Training 3 am Wochenende die Bestzeit fuhr [2] und einen stark verbesserten W17 nach Sepang brachte [2]. Lewis Hamiltons dritter Platz für Ferrari kommt trotz der jüngsten Schwierigkeiten des Teams und der geringeren Motorleistung im Vergleich zu Mercedes und Red Bull [3]. Charles Leclerc, Hamiltons Teamkollege, wurde Vierter. Oscar Piastri sicherte sich den sechsten Platz für McLaren, während Liam Lawson vom RB F1 Team Siebter wurde. Fernando Alonso (Aston Martin), Lando Norris (McLaren) und Arvid Lindblad (RB F1 Team) komplettierten die Top Ten.
Strategische Entscheidungen und Strafen
Das Rennen sah eine Vielzahl von Reifenstrategien, die von den Teams aufgrund der nassen Bedingungen und der Safety-Car-Phasen angewendet wurden. Max Verstappen startete auf Intermediates und wechselte dann auf Slicks für den Rest des Rennens. Andrea Kimi Antonelli begann ebenfalls auf Intermediates, bevor er auf Medium und dann auf Soft-Mischungen wechselte. Lewis Hamilton entschied sich für eine Soft-Medium-Soft-Strategie, die Flexibilität angesichts der Rennbedingungen zeigte. Lando Norris’ Strategie umfasste Medium-, Hard- und zwei Stints auf Soft-Reifen. Bemerkenswert ist, dass Gabriel Bortoleto von Audi eine Zeitstrafe von 10 Sekunden wegen Verursachens einer Kollision erhielt, die er während des Rennens absaß. Dieser Vorfall unterstreicht den wettbewerbsorientierten Charakter und das Potenzial für Kontakte in einem herausfordernden Grand Prix. Williams, die beim Großen Preis von Aserbaidschan ein neues Chassis brachten, das voraussichtlich bis zur Saison 2027 Bestand haben wird, hatte aufgrund der Streckencharakteristik einen Leistungsabfall in Malaysia erwartet [4]. Ihre Fahrer, Carlos Sainz und Alexander Albon, waren jedoch nicht unter den Top Ten vertreten. McLaren hatte ebenfalls eine Reihe von Upgrades nach Baku gebracht, um mehr Abtrieb zu generieren, was laut Teamchef Andrea Stella gut funktionierte [5].
Quellen
- Autosport: Why Verstappen and Hadjar urge Red Bull to "make all the mistakes now" for 2027 motorsport.com ↩
- Autosport: F1 Bahrain GP in Malaysia: Antonelli recovers from tough Friday to top FP3 autosport.com ↩
- BBC Sport: Horner a distraction for Ferrari says Vasseur bbc.co.uk ↩
- Autosport: Azerbaijan GP was a step forward for upgraded Williams - but real test is still to come motorsport.com ↩
- Autosport: Why McLaren was so much slower than Mercedes on Baku's straights motorsport.com ↩