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Spieltags-Analyse Ferrari · Montag, 26. Oktober 2026 um 07:06 UTC

Ferraris Austin-Podium zeigt Renntempo, das die Qualifying-Form übertrifft

Leclerc wurde Zweiter und Hamilton Vierter beim US-Grand-Prix, trotz eines Rückstands im Qualifying. Was es für Ferraris WM-Stand vor Mexiko-Stadt bedeutet.

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Video von Ferraris offiziellem Kanal

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Kurz gesagt

  • Leclerc ging von Platz vier auf dem Grid auf Platz zwei, dank später Überholmanöver gegen Lando Norris und Max Verstappen.
  • Hamilton war im letzten Freien Training der Schnellste, wurde aber nach einer Zwei-Stopp-Strategie bei Ferrari Vierter.
  • Geradeausspeed und Defizite bei der Power Unit kosteten Ferrari im Qualifying, laut Motorsport.com.

Austin-Ergebnis: Leclerc Zweiter, Hamilton Vierter

Ferrari verließ den Großen Preis der Vereinigten Staaten mit einem Podium und einem starken Ergebnis des zweiten Fahrers, obwohl keines der beiden Autos von vorne gestartet war. Charles Leclerc qualifizierte sich als Vierter und wurde Zweiter nach [1]. Diese Aufholjagd machte aus einer durchschnittlichen Startposition das beste Ergebnis des Teams am Wochenende. Kimi Antonelli gewann das Rennen von der Pole Position.

Lewis Hamilton wurde Vierter. Laut [1] setzte Ferrari bei ihm auf eine Zwei-Stopp-Strategie. Er war im letzten Freien Training der Schnellste gewesen und in der Qualifikation nur knapp hinter Leclerc. Weiter hinten bewertet derselbe Bericht George Russell nach einer Fünf-Sekunden-Strafe auf Platz acht und Liam Lawson auf Platz neun.

Das große Bild gehört Antonelli. Er kann die Weltmeisterschaft beim Grand Prix von Mexiko-Stadt mit Platz neun oder besser perfekt machen und wäre dann der jüngste Formel-1-Weltmeister aller Zeiten. Ferrari jagt damit einem Titelführenden hinterher, anstatt selbst um die Führung zu kämpfen.

Qualifying: Tempo im Training, ein Rückstand in Q3

Der Samstag war der schwächere Teil des Ferrari-Wochenendes. [2] berichtete, dass das Team sein starkes Trainingstempo nicht in eine Startposition in der ersten Reihe umsetzen konnte, mit Leclerc auf Platz vier und Hamilton auf Platz fünf. Die beiden Fahrer lieferten unterschiedliche Erklärungen für den Einbruch in der letzten Session: Leclerc verwies auf Probleme mit der Reifentemperatur, Hamilton auf Defizite bei der Power Unit.

Derselbe Bericht stufte Ferraris Geradeausgeschwindigkeit als Problem ein, da die Konkurrenz einen deutlichen Vorteil zeigte. Auf einer Strecke mit langen Geraden und einem hohen Anteil an Windschattenfahren und Topspeed lässt sich dieser Abstand auf einer einzelnen Runde kaum verbergen. Die Erklärung ist wichtig, weil sie zwei Arten von Problemen trennt. Ein Reifentemperaturproblem lässt sich mit Vorbereitung und dem Timing einer Fahrt in den Griff bekommen. Ein Defizit bei Leistung oder Geradeausspeed ist dagegen eine strukturelle Grenze, die sich in jeder Runde zeigt.

Dieser Unterschied hilft zu erklären, warum Ferrari am Sonntag stärker wirkte als am Samstag. Im Rennen zählen Reifenmanagement und Strategie, und das Team nutzte beides. Im Qualifying kommt die reine Geschwindigkeit zum Tragen, und genau dort war das Auto am wenigsten wohl.

Training, Streckenlimits und die Überholfrage

Ferraris Tempo früher am Wochenende war echt. [3] berichtete, dass Hamilton im letzten Freien Training die schnellste Runde setzte, vor Verstappen und Leclerc. Leclerc und Norris hatten in dieser Session jeweils eine Runde wegen Streckenbegrenzung gestrichen bekommen, sodass mehrere führende Fahrer keine vollständig aussagekräftigen Zeiten setzen konnten. Die Session deutete auf enge Konkurrenz unter den Spitzenteams hin, und die endgültige Reihenfolge des Wochenendes bestätigte das.

Vor dem Rennen sprachen beide Fahrer darüber, wie es verlaufen könnte. Hamilton [4] auf dem Circuit of the Americas ein, eine realistische Einschätzung für einen Fahrer, der von Platz fünf startet. Leclerc sagte, er glaube, er könne um den Sieg kämpfen, wenn er einen guten Start erwische. Er gewann nicht, doch sein Sprung von Platz vier auf Platz zwei zeigte, dass Überholen mit dem richtigen Timing und dem passenden Reifenzustand möglich war.

Der Kontrast zwischen den beiden Ergebnissen ist aufschlussreich. Leclerc holte seine Gewinne spät und aus eigener Kraft. Hamiltons Zwei-Stopp-Plan brachte kein Podium, und das Team wird wissen wollen, ob die Strategie oder die Position des Autos auf der Strecke ihn limitiert hat.

Was es bedeutet

Ferrari liegt mit 474 Punkten aus 18 absolvierten Läufen auf Platz zwei der Weltmeisterschaft. Der Stand spiegelt konstante Punkteausbeute wider, und das Podium in Austin trägt dazu bei. Es entsteht aber auch ein klarer Rückstand auf den Führenden: Antonelli liegt laut [5] 123 Punkte vorne, und ein neunter Platz oder besser in Mexiko könnte die Fahrerwertung entscheiden.

Die Form spricht dafür, dass Ferrari am Sonntag aufholen kann, doch die Qualifying-Daten zeigen, wo das Team Boden verliert. Von Platz vier und fünf mit einem Nachteil auf den Geraden zu starten ist auf jeder Strecke, auf der Überholen schwierig ist, ein Risiko. Der Grand Prix von Mexiko-Stadt, Lauf 19, stellt die Frage, ob das Team seine Leistung auf einer einzelnen Runde verbessern kann oder erneut auf Strategie und späte Überholmanöver angewiesen sein wird. Die Eingabe enthält vor diesem Rennen keine Nachrichten zu Verletzungen, Strafen, Upgrades oder Fahrerwechseln bei Ferrari und keine Wettervorhersage für den Ort. Das nächste Rennen hängt daher davon ab, was das Team mit dem Auto anfängt, das es bereits hat.

Quellen

  1. BBC Sport: Antonelli superb and Leclerc close to perfect - driver ratings bbc.co.uk ↩
  2. Autosport: Leclerc and Hamilton's differing theories behind Ferrari's Austin qualifying disappointment motorsport.com ↩
  3. Autosport: F1 United States GP: Ferrari completes perfect practice record as Hamilton tops FP3 autosport.com ↩
  4. BBC Sport: Antonelli stands on brink of history in Austin bbc.co.uk ↩
  5. BBC Sport: How to follow Mexico City Grand Prix on the BBC bbc.co.uk ↩

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  4. Vorschau Mexiko-GP: Hamilton auf Pole, doch Leclerc und Antonelli haben das TempoTransfers & Verträge, 31. Okt.