Das Qualifying zeigte echte Fortschritte
Red Bull reiste mit einem Beweisbedarf zum Großen Preis der USA, und der Samstag lieferte eine gute Antwort. Das Team belegte in Austin die Plätze zwei und drei in der Startaufstellung, ein Ergebnis, das [1] als Beleg dafür wertete, wie weit sich das Auto seit dem Upgrade in Baku entwickelt hat. Die zentrale Aussage dieser Analyse ist, dass Red Bull an schwierigen Tagen nicht mehr von der Spitze abfällt, was zu Beginn der Saison noch eine Schwäche gewesen war.
Es war keine perfekte Session. Böen beeinflussten die Fahrer im Q3, und Max Verstappen rätselte über einen Haftungsverlust in den letzten Runs. Dennoch verwandelte das Team ein chaotisches Top-Ten-Shootout in einen Start aus den ersten beiden Startreihen. Verstappen sagte außerdem, er sei zuversichtlich, was das Renntempo des Autos angeht, räumte aber ein, dass der Start noch ein Fragezeichen sei.
Dieser Vorbehalt ist wichtig. Schlechte Starts sind in dieser Saison ein wiederkehrendes Problem für Red Bull, und eine starke Startposition ist nur dann etwas wert, wenn sie die ersten paar hundert Meter übersteht. Das Qualifying in Austin deutete darauf hin, dass das grundlegende Tempo vorhanden ist. Der Sonntag würde zeigen, ob das auch für alles Drumherum gilt.
Ein Podium, das sich wie ein Kompromiss anfühlte
Verstappen wurde Dritter hinter dem Sieger Kimi Antonelli und dem Zweitplatzierten Charles Leclerc. [2] berichtet, dass Antonelli seinen neunten Sieg des Jahres 2026 von der Pole für Mercedes holte. Verstappens Nachmittag verlief alles andere als sauber. Wegen Problemen mit der Motorbremse musste er einen zweiten Boxenstopp einlegen, und er beschrieb das Auto als nicht fahrbar.
Die Frustrationen gingen über diesen einen Stopp hinaus. Laut [3] ging die Reifenstrategie mit der weicheren Mischung für Red Bull nach hinten los, und Verstappen meldete ein unbeständiges Verhalten der Antriebseinheit in den Kurven. Außerdem bemängelte er einen langsamen Boxenstopp, der Zeit kostete, in einem Rennen, in dem die Position auf der Strecke entscheidend war. Ein Podiumsplatz nach all dem ist ein Verdienst des Tempos im Auto, doch das Ergebnis könnte das Wochenende auch geschönt haben.
Hinter ihm wurde Isack Hadjar Sechster und Liam Lawson Neunter. Diese Resultate brachten Red Bull Punkte von drei Autos, in der im Input genannten Reihenfolge, allerdings beschreiben die Fakten nicht, wie sich eines dieser Rennen entwickelt hat. Mercedes-Pilot Russell erhielt eine Fünf-Sekunden-Strafe und wurde Achter, sodass die Reihenfolge hinter dem Podium von mehr als nur reiner Geschwindigkeit bestimmt wurde.
Das Funkproblem, das immer wieder auftaucht
Das auffälligste Thema aus Austin waren nicht Reifen oder Antrieb, sondern die Kommunikation. Die Funkprobleme traten beim US-GP erneut auf, und sowohl Verstappen als auch Hadjar hatten Schwierigkeiten mit dem Team. Verstappen sagte, er habe den Vertretungs-Renningenieur Tom Hart nicht hören können, wodurch ihm in einem Rennen, das ohnehin ständige Anpassungen verlangte, klare Anweisungen fehlten. Der Bericht von [3] bezeichnete dies als eines von zwei wiederkehrenden Red-Bull-Problemen, neben den Starts.
Das ist eine behebbare Schwäche, aber auch eine vermeidbare. Ein Fahrer, der mit einer unbeständigen Leistungsabgabe und einem Fehler der Motorbremse zurechtkommen muss, braucht Kontakt zu seinem Ingenieur, und in Austin konnte er oft nicht sprechen. Der Input sagt nicht, ob das Team die Ursache bereits gefunden hat, daher wäre es falsch, zu spekulieren. Was er zeigt, ist, dass das Problem weder auf einen Fahrer noch auf eine Session beschränkt ist.
Auch die Box musste mit dem langsamen Stopp und dem zweiten Boxenbesuch wegen der Motorbremsen-Probleme umgehen. Insgesamt kosteten die operativen Fehler Red Bull mehr als die Geschwindigkeit des Autos. Ein Auto, das die Plätze zwei und drei in der Startaufstellung holen kann, sollte nicht durch einen fehlerhaften Funk und einen langsamen Stopp Positionen verschenken.
Was es bedeutet
Red Bull liegt mit 352 Punkten aus 18 Rennen auf Platz vier der Formel-1-Weltmeisterschaft, und die Datenbank der Seite zeigt in dieser Phase zwei Siege. Das ist eine respektable Position für ein Team, das sein Tempo noch wieder aufbaut, doch die Tabelle zeigt ein Team hinter den Spitzenreitern und nicht im Titelkampf. Da Antonelli den Fahrertitel beim Großen Preis von Mexiko mit nur zwei weiteren Punkten sichern könnte, wird Red Bull in den letzten Rennen wahrscheinlicher um Podiumsplätze kämpfen als um die Meisterschaft.
Das Wochenende in Austin zeigt, wo Punkte gewonnen und verloren werden. Das Qualifying-Tempo und ein Podiumsplatz deuten darauf hin, dass das Auto konkurrenzfähig ist. Die Funkausfälle, das Verhalten der Antriebseinheit und der Boxenstopp zeigen, was zwischen Platz vier und etwas Besserem steht. Mexiko ist der nächste Test: Dort wird sich zeigen, ob Red Bull den seit Baku erzielten Fortschritt in ein sauberes Rennen mit funktionierender Kommunikation, einem guten Start und ohne unnötige Verluste umsetzen kann.
Quellen
- Autosport: Red Bull no longer falls away on difficult days: What Austin qualifying reveals about its progress motorsport.com ↩
- Autosport: F1 United States GP: Antonelli dominates from pole - but forced to wait for title autosport.com ↩
- Autosport: The two recurring issues that hampered Verstappen and Red Bull again at the US GP motorsport.com ↩